Dankeschön 13 (. Thema) (51)



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Ruslana Forum / International / Dankeschön 13 (. Thema)
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Author Message
Yannis
Member
# Posted: 24 Jan 2011 18:33
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Guntram
Schokolade und Kaffee waren teurer als im Westen

Ja, dies war wahrscheinlich der Grund für die Pakete. Daß es an normalen Lebensmitteln keinen Mangel gab, daran kann ich mich von Erzählungen auch noch erinnern.

Kuba

Die brauchten vermutlich Devisen!?

Guntram
Moderator
# Posted: 24 Jan 2011 18:36
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Yannis
Ging es den Leuten in Rußland so schlecht?

Für das einzige was in Russland garantiert war hatte schon Lenin per Gesetz gesorgt: Brot für alle und für jeden russischen Haushalt einen Stromanschluss.

Ansonsten sah es schlecht aus. Selbst einfache Lebensmittel wie Zucker und Mehl mussten gehortet werden, da es sie selten gab...

Bis 1984 gab es wenigstens Alkohol zur Genüge, aber den hat dann Gorbatschow abgeschafft, aber gebracht hat das auch nichts, weil die Russen dann alkoholhaltige Drogerieartikel wie Rasier- und Haarwasser getrunken, bzw sich ihren Alk selber gebrannt haben.

Guntram
Moderator
# Posted: 24 Jan 2011 18:37
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Yannis
Die brauchten vermutlich Devisen!?

Ja natürlich, die hatten ja in Amerika kaum Verbündete und die Verbündeten, die sie hatten, waren meist verarmt.

Yannis
Member
# Posted: 24 Jan 2011 20:14 - Edited by: Yannis
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Was ich oben geschrieben habe, jetzt auch vom Spiegel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,741365,00.html

Polizisten fanden am Montagabend den Kopf des mutmaßlichen Attentäters. Es handele sich um einen Mann im Alter zwischen 30 und 35 Jahren mit südländischem Aussehen, sagte ein Ermittler der Nachrichtenagentur Interfax. Über die mögliche Identität war zunächst nichts bekannt. Der Selbstmordattentäter stamme vermutlich aus dem Konfliktgebiet Nordkaukasus, hatte Interfax zuvor unter Berufung auf Sicherheitskreise gemeldet.

Im Nordkaukasus liefern sich Aufständische, kriminelle Banden und Kreml-treue Einheiten fast täglich Gefechte. Islamisten haben immer wieder gedroht, den Terror auch in die russische Hauptstadt zu tragen.


Yannis
Member
# Posted: 25 Jan 2011 09:11
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Sehr schöner Geschichtsunterricht, wie ich finde:

Deutsch:
http://www.dailytalk.ch/der-brief-des-persischen-grosskonigs-yazdegerds-iii/

Englisch:
http://www.youtube.com/watch?v=daDZyBSlicQ

Guntram
Moderator
# Posted: 25 Jan 2011 10:11
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Yannis
2011 11:11

:-)

Guntram
Moderator
# Posted: 25 Jan 2011 10:38
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Yannis
Wieder das islamistische Dreckspack!

So ein feiger und menschenverachtender Anschlag ist natürlich mit nichts zu rechtfertigen.

Aber zumindest akzeptiere ich den Drang der Tschetschenen nach Selbstständigkeit ihres Landes
Tschetschenien wurde von den Russen im 18. Jahrhundert in blutigen Kriegen erobert, weil es sich nicht unter den Schutz Russlands stellen wollte, wie das z.B. die angrenzenden christlichen Länder Armenien und Georgien taten. Die Hauptstadt Grosny anfänglich eine von den Russen Anfang des 19. Jhd. erbaute Festung heißt übrigens auf Deutsch übersetzt die Furchtgebietende".
In den Unabhängigkeitskriegen Anfang der 90-er Jahre kamen dann fast 200.000 Tschetschenen um.

Die Tschetschenen haben mit den Russen gar nichts gemeinsam: Sie haben eine andere Rasse, eine andere Religion, eine total andere Sprache und eine total andere Mentalität. Die Tschetschenen verstehen nicht, warum z.B. die Ukrainer, die den Russen eigentlich sehr ähneln, 1991 ihre Selbstständigkeit bekamen, sie jedoch nicht.

Deshalb akzeptiere ich zumindest den Drang der Tschetschenen nach Selbstständigkeit, obwohl sie wohl, wenn sie diese Selbstständigkeit bekämen, nichts Gescheites (in unserem Sinne) daraus machen würden.....

Yannis
Member
# Posted: 25 Jan 2011 12:25
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Wikileaks ist leckgeschlagen:

Die Osloer Zeitung Aftenposten verfügt gegen den Willen von
Wikileaks-Gründer Julian Assange über sämtliche 250 000 Dokumente aus US-Botschaften. Und veröffentlicht daraus auch ohne Absprachen. Wie sie diesen Schatz aufgetan haben, verraten die Norweger nicht.

Kopenhagen/Oslo (dpa) - Aftenposten badet im größten Leck aller Zeiten freut sich Norwegens größte Zeitung in ihrem Wochen-Magazin und kann ein bisschen Schadenfreude gegenüber dem berühmtesten Enthüllungsportal der Welt nicht unterdrücken. Als Wikileaks Leck sprang heißt es in der Überschrift. Irgendwie haben die Osloer Blattmacher den kompletten Satz mit 250 000 Dokumenten aus US-Botschaften als weltweit erstes Medium selbstständig an Land gezogen. Sie können jetzt daraus ohne Absprachen mit Wikileaks-Gründer Julian Assange veröffentlichen, was sie wollen.

Wie Aftenposten diesen Schatz aufgetan hat, wird nicht verraten.
Wir machen aber keinen Hehl daraus, dass unser Satz ursprünglich von Wikileaks stammt, sagt Redaktionschef Harald Stanghelle. Erstes Opfer der eigenständigen Osloer Auswertung von Dokumenten wurde letzte Woche der Bremer Satellitenbauer OHB. Dessen Spartenchef Berry Smutny konnten die Norweger mit verächtlichen Äußerungen über das EU-Satellitenprojekt Galileo zitieren, an dem OHB höchst erfolgreich verdient. Smutny musste gehen.

Assange sei bei Telefonaten diplomatisch ausgedrückt
fuchsteufelswild über das Leck im Leck gewesen, berichtete
Aftenposten den eigenen Lesern. Der derzeit wegen eines schwedischen Auslieferungsbegehrens zwangsweise in der Nähe von London lebende Australier verlangte von den Norwegern, dass sie sich an dieselben Spielregen halten wie andere international führende Medien. Unter anderem dem Hamburger Spiegel und der New York Times überlässt Wikileaks die US-Dokumente nach Kooperationsabsprachen scheibchenweise zur Veröffentlichung.

Chefredakteurin Hilde Haugsgjerd wies das Ansinnen des Australiers im eigenen Blatt zurück: Ich hab per Brief mitgeteilt, dass wir bei der Verwendung des Materials völlige Freiheit haben und und unseren eigenen journalistischen Richtlinien folgen. Juristisch kann Assange nichts unternehmen, weil wohl kein Gericht der Welt Wikileaks ein Copyright auf die US-Botschaftsdokumente zuerkennen würde. Die
Sorge vor der eigenen Verfolgung durch US-Gerichte sowie der
Auslieferungsantrag aus Schweden wegen Verdachts auf Vergewaltigung lassen auch wenig Luft für neue Fronten.

Aftenposten hat im siebten Stock des Osloer Post-Hochhauses, in dem auch die Redaktion arbeitet, einen eigenen Raum zur Suche nach Interessantem eingerichtet. Hier arbeiten auch Journalisten
ausländischer Medien, seit letzter Woche unter anderem ein
Mitarbeiter der Welt, der Norwegisch kann.

Der habe schon Material über den Export von Siemens-Computern aus China über Dubai in den Iran gefunden, der den USA Sorgen bereite, berichteten die Osloer Gastgeber. Ob wir ganz große Sensationen bei Dokument Nr. 1 finden oder erst bei Nr. 250 000, weiß ja keiner, seufzt Stanghelle. Bisher habe man so zwischen 3000 und 4000 Mails durchgeackert.

Leser können Recherchewünsche einreichen. Vielleicht etwas
überraschend möchten viele Aftenposten-Leser wissen, was denn über die Beschäftigung mit UFOs in all den US-Botschaftsmails so steht.
Die Suche ist leicht, weil alle Dokumente auf einen Server (ohne
Netzverbindung!) gelegt und für Volltextsuchen eingerichtet sind. 16
Treffer habe man gehabt, erstattete die norwegische Zeitung
augenzwinkernd Bericht, aber weder eine endgültige Bestätigung noch das Gegenteil zu diesem ewigen Mysterium. Und zitierte aus einer Depesche der US-Botschaft im weißrussischen Minsk, wonach der dortige Geheimdienst sich dort seit dem Zerfall der Sowjetunion deutlich weniger mit UFOs, Healern und ähnlichem Zeug beschäftigt.


Yannis
Member
# Posted: 25 Jan 2011 12:35
Reply 


Guntram
Aber zumindest akzeptiere ich den Drang der Tschetschenen nach Selbstständigkeit ihres Landes

Das ist richtig und die Russen sehen politisch in diesem Zusammenhang alles andere als gut aus. Viele unschuldige Zivilisten, inkl. Frauen und Kinder, sind unbegründeten Übergriffen und Tötungen zum Opfer gefallen. Daß da Rachegefühle aufkommen, ist verständlich.

Aber hier geht es um Extremismus mit dem Ziel, einen Gottesstaat mittelalterlichen Vorbilds zu installieren.

Alleine die Methoden, die angewandt werden, haben mit "Gott/Allah" - egal welchem - nichts zu tun. Diese Spinner werden - sofern man "normal religiös denkt" - ihre Quittung bekommen. Wenn nicht jetzt, dann später.

So oder so:
Die sollen sich einfach selbst eleminieren und andere in Ruhe lassen! Erreicht wird so politisch sowieso nichts.

Nicht zu vergessen wäre noch der Aspekt, daß nicht immer die dahinter stecken, die beschuldigt werden....

Yannis
Member
# Posted: 25 Jan 2011 14:31
Reply 


Terrorakt stellt Medwedews Friedenskurs in Frage
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,741400,00.html

Die Putin-Linie: (1999)

"Wir werden sie kaltmachen, egal wo wir sie finden, und sei es auf dem Scheißhaus", kündigte er an.



Guntram
Moderator
# Posted: 25 Jan 2011 15:05
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Die 51. Seite ist so gut wie voll. Die 52 funktioniert dann nicht mehr. Also werd ich in Kürze ein neues Topic aufmachen.

Guntram
Moderator
# Posted: 25 Jan 2011 15:06
Reply 


Yannis
Die Putin-Linie: (1999)
"Wir werden sie kaltmachen, egal wo wir sie finden, und sei es auf dem Scheißhaus",


Ein Regierungschef und Ex-Präsident sollte sich bestimmt ein bischen gewählter ausdrücken....

Guntram
Moderator
# Posted: 25 Jan 2011 15:12
Reply 


Yannis
Nicht zu vergessen wäre noch der Aspekt, daß nicht immer die dahinter stecken, die beschuldigt werden....

Es gibt Verschwörungstheorien die besagen, dass Terroranschläge z.T. von Russen selbst initiiert wurden, um eine Handhabe für ein hartes Vorgehen in Tschetschenien zu haben. Das gilt vor allem für die 90-er Jahre, da wurden mehrere Hochhäuser in die Luft gejagt, wofür dann gleich Tschetschenen verantwortlich gemacht wurden....

Guntram
Moderator
# Posted: 25 Jan 2011 15:18
Reply 


Der 13. Teil unseres deutschsprachigen Themas ist zu Ende.

Hier kommt ihr zum 14. Teil:

http://forum.ruslana.ua/index.php?action=vthread&forum=12&topic=5559

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